kurz notiert

08-03-2017 20:30

"Ich heirate heute!" (Charms)

Absurdes Russisches Theater von Daniil Charms stand auf dem Trainingsplan...

Weiterlesen …

25-05-2016 12:09

Business-Sprache Nr. 2

"Deutsch ist, nach Englisch, die populärste Lernsprache, wenn es um die Karriere geht." - Dies berichtete der Spiegel...

Weiterlesen …

21-11-2015 07:30

Neuer Aussprache-Duden

Neu erschienen ist gerade das Duden Aussprachewörterbuch, in neuer Bearbeitung von...

Weiterlesen …

12-07-2015 17:30

"Singel Concept Learning"

E-Learnig, das sich an traditionellen Buchformaten orientiert, ist für Lerner nicht attraktiv. Zu diesem Ergebnis kam Stephen Meyer vom Rapid Learning Institut bei einer großen Tagung für Trainer in Florida. ("ATD Conference 2015)

Im Zeitalter von YouTube müsse [...] ein anderes Design im Vordergrund stehen, meint er: "Kleinste Lerneinheiten, ...

Weiterlesen …

30-06-2015 13:30

Fürs Training zuhause bleiben

...dass WebEx-Benutzer geholfen haben, im letzten Monat über 54.400 Tonnen CO2-Emissionen zu verhindern? - Einfach durch Streichung eines Meetings, zu dem Teilnehmer per Auto gefahren wären... Nutzen auch Sie die Möglichkeit, Ihr Aussprachetraining ganz bequem online von zuhause aus zu machen.

Weiterlesen …

Akzentfrei oder Freiheit für den Akzent?

Wie wichtig ist es, eine Sprache - in unserem Fall Deutsch - akzentfrei zu sprechen?

Solange die Kommunikation mit den Mitmenschen funktioniert, ist ein Akzent kein Problem.

Wenn die Aussprache-Schwierigkeiten aber dazu führen, dass Sie nicht verstanden werden, dann gibt es einige gute Gründe, etwas für die richtige Aussprache zu tun.

Sieben gute Gründe

Warum die Mühe?

Warum sollten Sie sich die Mühe machen, so etwas Persönliches wie das Sprechen zu verändern? – Aus Höflichkeit gegenüber dem Zuhörer, weil Sie verstanden werden wollen, weil Sie etwas Wichtiges zu sagen haben, weil Sie Sprachen lieben wie ein gutes Essen - und die richtige Aussprache ist nun mal das Salz in der Suppe.

Hier noch sieben weitere, gute Gründe, die richtige Aussprache ernst zu nehmen:

  1. Der erste Eindruck zählt
    Da ist die Sache mit den ersten drei Sekunden. Sie stellen sich jemandem vor. Zum ersten Eindruck gehören auch Ihre ersten Worte. Bei einer schlechten, stark akzentgefärbten Aussprache bleibt der Eindruck hängen, Sie könnten nicht gut Deutsch - und das, obwohl Sie einen tollen Wortschatz haben und sich mit Akkusativ und Dativ prima auskennen.

  2. Zeig, was du kannst!
    Es ist wie bei der Essensausgabe in der Kantine: Hinten in der Küche wird gekocht. Mit Mehl, Salz, Eiern, Gemüse, Pfeffer... Dann ist das schöne Essen fertig. Bei der Essensausgabe aber passiert ein Missgeschick: Der Teller fällt zu Boden und die ganze Mühe des Kochens war umsonst.
    Sie lernen Akkusativ, Dativ, Genitiv, Artikel und Präpositionen, Wörter und Redewendungen, alles toll. Aber wenn es bei der Sprachausgabe, bei der Aussprache, zu große Hindernisse gibt, können Sie Ihr Gelerntes nicht präsentieren.

  3. Sie haben Wertvolles zu sagen
    Bei Unsicherheit in der Aussprache kann es dazu führen, dass man sehr leise, wenig oder auch ganz schnell spricht, nur damit die unangenehme Situation schnell vorbei geht. Der Mensch kann sich auch daran gewöhnen, dass ihn die anderen nicht genau verstehen. Dann bleibt er einfach etwas isoliert von seiner Umwelt und spricht lieber nur mit Menschen, die seine Muttersprache sprechen. – Vielleicht geht es Ihnen so und Sie wollen das ändern. Denn Sie haben viel Wertvolles mitzuteilen und der Mensch als soziales Gemeinschaftswesen lebt vom Austausch mit anderen.

  4. Frust vermeiden
    An der Kasse im Baumarkt werden Sie nicht verstanden, im Gespräch mit Deutschen kommen häufige Rückfragen und Beschwerden: „Wie bitte? Du sprichst zu schnell.“ Und die Gesprächspartner brechen das Gespräch schnell ab. - Was ist passiert? : Der Zuhörer hatte zu viel Mühe. Wenn man sich zu sehr konzentrieren muss um sein Gegenüber zu verstehen, ermüdet das Gehirn und sucht sich eine leichtere Aufgabe. Aussprachtraining hilft aktiv, solche Frust-Situationen zu vermeiden, für Sprecher und für Hörer.

  5. Es funktioniert
    Verkürzt gesagt: Der Mund ist ein Muskel, den man trainieren kann! Alle Menschen auf der Welt haben die gleichen Sprechwerkzeuge, mit denen Sie erstaunliche rund 5600 Sprachen sprechen. Der Mensch ist ein unglaublich kluges und anpassungsfähiges Wesen.

  6. Wer nichts versteht, geht
    Nicht akzentfreies Deutsch begegnet uns jeden Tag. Auf der Straße, beim Einkauf. Eine vielsprachige Umwelt ist heute ganz normal. Ein gehauchtes, französisches " Isch weiß nischd , wo isd das ´aus?", finden viele reizvoll. Einen amerikanischen oder englischen Akzent würde niemand korrigieren; zum einen aus Höflichkeit, zum anderen, weil die meistens selber gerne gut Englisch sprechen würden.
    Aber: Wenn die Zuhörer einen Redner nicht verstehen, dann gehen sie - oder bleiben heute aus Höflichkeit und kommen dann aber kein zweites Mal.

  7. Sie bleiben sich treu
    Es gibt auf Tschechisch das Sprichwort "Kolik recí umís, tolikrát jsi clovekem.", was bedeutet: "So viel Sprachen du sprichst, soviel Mensch bist du."Wenn Sie in Deutschland leben, ist die deutsche Sprache sowieso ein Teil ihrer Persönlichkeit, ein Stück ihres Lebens geworden.
    Natürlich darf ihre Aussprache eine Klangfärbung ihrer Muttersprache behalten. Zuerst geht es um Verständlichkeit. Ist das geschafft, können wir gerne gemeinsam noch weiter an Ihrer Aussprache feilen, wenn Sie Lust dazu haben.